Yoga gegen chronische Erschöpfung

Neue Studie am Uniklinikum Tübingen untersucht die Wirksamkeit von Yoga beim Post-Covid-Syndrom.

Yoga wurde wissenschaftlich als besonders wirksame Therapie zur Behandlung von Fatigue nach Krebserkrankungen nachgewiesen. Weiterhin ist belegt, dass Yoga auch bei anderen Erkrankungen mit chronischem Erschöpfungssyndrom wirksam ist. Zusätzlich wurde die Wirksamkeit von Yoga bei anderen häufig auftretenden Symptomen des Post-Covid-Syndroms wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Angst und Depression nachgewiesen. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Cramer, Professor für die Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren, soll nun zeigen, ob Yoga auch als Therapie für Patientinnen und Patienten mit chronischer Erschöpfung nach einer Covid-19-Infektion eingesetzt werden kann.

An Corona sind in Deutschland  über 38 Millionen Infektionen erkrankt. Einige Patienten entwickeln nach ihrer Infektion langanhaltende Symptome wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen oder Depression, das sogenannt Post-Covid-Syndrom. Bei mehr als 58 Prozent der Betroffenen entwickelte sich eine chronische Erschöpfung (Fatigue). Es besteht die Hoffnung, dass Yoga auch beim Post-Covid-Syndrom ähnliche Erfolge erzielen kann, wie bei anderen chronischen Erschöpfungszuständen.

Quelle: medizin.uni-tuebingen.de