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Wochenmarkt fast nebenan

Nur ca. 100 Meter über den Strand finden unsere Gäste jeden Dienstagabend den Gemüsemarkt. Zahlreiche frische Zutaten unserer leckeren ayurvedischen Küche werden hier gehandelt. Besonders abends, wenn die Händler ihre Standbeleuchtung einschalten und ihre vielfältigen Waren lautstark anpreisen, ist der Besuch des Marktes ein echtes Erlebnis. Vor allem die leckeren Gewürze werden auch gern von uns Europäern gekauft und nach Hause mitgenommen.

Wir danken Christiane Hastrich, die uns dieses Video zur Verfügung stellt.

Regelmäßiger Yogalehrer-Wechsel

Suzana, unsere deutsch-mazedonische Yogalehrerin ist planmäßig nach Deutschland zurückgekehrt. Jetzt hat Pradeep, unser einheimischer Yogalehrer erneut die morgendlichen Yogastunden übernommen. Nachmittags unterrichtet uns z. Zt. Birgit in Kundalini-Yoga.

Pradeep liegt es vor allem am Herzen, die Grundlagen des Hatha-Yoga nach Shivananda Sarasvathi zu vermitteln. Je nach Vorkenntnissen der Teilnehmer:innen leitet er uns aber auch durch einen Flow von fortgeschrittenen Asanas.

Tagesausflug nach Galle

Gestern brachen sechs unserer Gäste zu einem Trip nach Galle auf. Die 60 km entfernte historische Festungsstadt kann mit dem Zug, dem Bus oder einem Auto in ca. zwei Stunden erreicht werden.

Die 35 ha große Altstadt Galles liegt auf einer Landzunge und wurde von den Portugiesen, Holländern und zuletzt auch von den Engländern mit dicken Mauern umgeben, die hoch über dem Meer aufragen.  Heute bietet ein Rundgang auf den Wallanlagen grandiose Blicke über den Indischen Ozean. 1988 hat die UNESCO die Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt. Heute ist Galle ein Tummelplatz europäischer Nostalgiker, Künstler und Aussteiger. Besucher schätzen die vielfältige Gastronomie, unzählige Boutiquen und u.a. mehr denn 80 Edelsteinläden. Bereichert von vielfältigen Eindrücken und mit zahlreichen Einkauftüten kehrten unsere Gäste am späten Abend zurück.

Eindrücke aus Galle
Leuchtturm in Galle

Wir danken Christiane Hastrich, die uns das Video zur Verfügung stellt.

Rainforest Protectors Trust schafft weitere 6 Hektar Pufferzone zum Schutz des Regenwaldes

Im Jahr 2023 hat der Rainforest Protectors Trust im Rahmen seines langfristigen Projekts zur Schaffung einer „geschützten Pufferzone“ weitere 6 Hektar Primärwald in Privatbesitz, der an den zum Weltnaturerbe gehörenden Sinharaja-Regenwald in Sri Lanka angrenzt, erworben und wird sie dauerhaft schützen. Da nur 10 % der erforderlichen Mittel aufgebracht werden konnten und die Zeit drängte, meldete sich ein einzelner Spender, um den Restbetrag beizusteuern und den Wald vor der Abholzung zu bewahren. Durch den Erwerb und die Umwandlung von privatem Waldland in Schutzwald hat der Rainforest Protectors Trust insgesamt 30 Hektar Primärwald in die Schutzzone aufgenommen. „Durch die Einrichtung der geschützten Pufferzone werden wir in der Lage sein, das Eindringen in den Wald und illegale Aktivitäten wie Wilderei und Abholzung im Sinharaja-Welterbe-Regenwald deutlich zu reduzieren.“

Der Erwerb und die Erhaltung ungeschützter Primärwaldflächen wie der oben genannten ist die wirksamste Methode, um das Aussterben der hier vorkommenden endemischen und bedrohten Vögel und und die letzten zwei verbliebenen Regenwald-Elefanten in Sinharaja sowie eine kleine und schwer fassbare Population des gefährdeten Sri Lanka Leopards zu schützen . Mit Blick auf das Jahr 2024 hat der Trust 3 wichtige Initiativen geplant.

1. Kauf eines geeigneten Grundstücks zur Errichtung eines Regenwald-Schutz- und Bildungszentrums.

2. Überwachung und Sicherung der geschützten Pufferzone.

3. Ausweitung des Schutzes weiterer ungeschützter Waldgebiete, die an den Sinharaja-Regenwald angrenzen.

Samma Samadhi wird den Trust zur Erhaltung des Regenwaldes auch im kommenden Jahr weiter unterstützen, indem wir für jede Übernachtung 3 Euro an den Trust spenden.

Intervallfasten in einer Ayurvedakur

Im Ayurveda ist das Fasten ein wichtiges Heilmittel und wird schon seit Jahrtausenden praktiziert. Intervallfasten bedeutet, dass man längere Pausen zwischen den Mahlzeiten einlegt und so die Kalorienzufuhr reduziert. Das hilft, den sogenannten Jo-Jo-Effekt zu vermeiden und es hat positive Effekte auf die Gesundheit, auf die Gewichtsreduktion, verbessert die Blutwerte, wirkt Entzündungen entgegen und fördert die Autophagie (Zellreinigung). Fasten gilt als das wirksamste Mittel zur Verlängerung des Lebens.
Allerdings gibt es im Ayurveda keine allgemeine Empfehlung für Intervallfasten, sondern eine individuelle Anpassung an den Konstitutionstyp (Vata, Pitta oder Kapha) und den Gesundheitszustand. Nicht jeder Mensch reagiert gleichermaßen auf das Intervallfasten, so sollte die Dauer und Häufigkeit individuell angepasst werden. Zum Beispiel sollten Vata-Typen eher kürzer und seltener fasten als Kapha-Typen, da sie sonst zu sehr austrocknen und an Energie verlieren. Pitta-Typen sollten darauf achten, dass sie nicht zu hungrig werden und ihre Verdauungskraft (Agni) nicht überfordern.
Wenn du also Ayurveda und Intervallfasten kombinieren möchtest, solltest du zuerst deinen Konstitutionstyp bestimmen und dich dann an einen Ayurvedaarzt wenden, der dir einen individuellen Fastenplan erstellen kann. So kannst du die Vorteile des Intervallfastens optimal nutzen und mögliche Nachteile vermeiden.


Aus ayurvedischer Sicht sollte unser Agni (Verdauungsfeuer) jeden Tag genährt werden. Tagelang komplett auf Essen zu verzichten, ist daher nicht ratsam. Der Abstand zwischen den Mahlzeiten sollte immer mindestens 3 – 4 Stunden betragen – ohne Snacks dazwischen. Spätestens drei Stunden vor dem Schlafengehen sollten wir die letzte Mahlzeit zu uns nehmen. Ansonsten wird die Schlafqualität beeinträchtigt und Ama wird gefördert.
Im Ayurveda achtet man sehr auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Menschen. Hier spielen die Doshas, die drei Bioenergien Vata, Pitta und Kapha eine wichtige Rolle. Ebenso beim Intervallfasten, denn nicht jedes Dosha kann gleich „gut“ fasten


Vata
Vata-Typen tun sich mit langen Intervallen schwer und zu langes Fasten tut ihnen auch nicht gut. Für sie eignet sich am besten die Variante 12:12 – 12 Stunden Fasten und dann drei Mahlzeiten mit 4 – 6 Stunden Abstand dazwischen.
Pitta
Menschen mit hohem Pitta fällt das Fasten am aller schwersten, weil sie häufig essen möchten und ein sehr starkes Hungergefühl haben. Ihnen fällt es schwer sich einzuschränken und auf Genuss zu verzichten. Wenn sie sich aber dennoch für Intervallfasten entscheiden, sind die Varianten 14:10 oder 16:8 am besten. Dabei können sie entscheiden, ob sie lieber auf das Abendessen oder das Frühstück verzichten möchten.
Kapha
Für Kapha-Typen ist das Fasten besonders wichtig. Kaphas können die Variante 18:6 ausprobieren, also 18 Stunden Essenspause und dann zwei Mahlzeiten mit 6 Stunden Abstand dazwischen.


Finde also deine personalisierte Form des Intervallfastens und probieren einfach aus, was dir gut tut! Das Fasten soll nicht zur Qual werden, sondern dir zu mehr Leichtigkeit und Lebensenergie verhelfen.